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Lernen in der Unterstufe

Die Unterstufe umfasst die Lernstufen 1 bis 4, im Schuljahr 2011/2012 auch einen Teil der Lernstufe 5, wobei die Lernstufen Auskunft über den Lern- und Leistungsstand der Schüler geben. Sie gehen nicht unbedingt einher mit der Zahl der Schulbesuchsjahre.

Zentrale Aufgabe ist die ganzheitliche Entwicklung des Kindes, seine personale und soziale Integration. Dazu dienen individuelle Förderpläne, die bei den Fähigkeiten und Stärken des einzelnen Kindes ansetzen.

Die Erziehung zur sozialen Kompetenz hat von der ersten Klasse an einen hohen Stellenwert. Es werden daher sowohl Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten als auch Einstellungen und Haltungen, die zum gemeinschaftlichen Tun und Handeln befähigen, vermittelt. Besonderen Wert legen wir auf die Vermittlung einer positiven Arbeitshaltung sowie die Entwicklung eigener Lernstrategien.

Spezielle Förderangebote in den Bereichen Sensorik, Motorik, Kreativität und Kommunikation verhelfen Lernvoraussetzungen für schulisches Lernen zu entwickeln oder nachzuholen, sowie Grundlagen für den Erwerb der Kulturtechniken zu schaffen. Dies beinhaltet - unter Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler - die kindgerechte und altersgemäße Vermittlung der Grundrechenarten sowie grundlegender Kompetenzen im Bereich des Lesens und Schreibens.

Das Förderkonzept der Unterstufe:

Seit dem Schuljahr 2004/05 setzen wir unser Konzept u. a. in lernzielorientierten, themengebundenen und klassenübergreifenden Fördergruppen um, die sich in der 5./6. Stunde zusammenfinden und fest im Stundenplan verankert sind. Inhalte, Methoden und Ziele der Förderung orientieren sich an dem individuellen Bedarf der Schüler. Jeder Schüler nimmt wöchentlich 1-3 mal am Förderunterricht teil. Bei Erreichen des Förderziels legt der individuelle Förderplan das weitere Vorgehen fest.

Vorteile des Förderkonzeptes:

  • Die Lern- und Förderziele sind konkret und kleinschrittig.
  • Auf die individuellen Förderbedürfnisse in den Wahrnehmungs- und Entwicklungsbereichen kann gezielter eingegangen werden.
  • Die Lern-/Förderziele werden für die Schüler transparenter.
  • Die individuellen Kompetenzen der Lehrkräfte werden besser genutzt.
  • Die gemeinsame Nutzung und der Austausch der Materialien werden ökonomischer.
  • Die Schüler erfahren die positiven Auswirkungen ihrer Anstrengung.
  • Die Motivation der Schüler bleibt konstanter.
  • Die individuelle Belastbarkeit der Schüler steigert sich.
  • Die Erarbeitung neuer Inhalte gestaltet sich einfacher und vielfältiger.
  • Die individuellen Stundenpläne erfordern mehr Flexibilität von den Schülern.
  • Der Wechsel der Bezugsperson wirkt sich eher positiv als negativ bei den Schülern aus.